Eine Push-to-open-Schublade öffnet sich durch Druck auf ihre Front statt über einen herkömmlichen Griff. Der Entriegelungsmechanismus bewegt die Schublade weit genug heraus, damit sie anschließend weiter geöffnet werden kann.
So kann Push-to-open funktionieren
Es gibt zwei Umsetzungsarten:
- Feder und Verriegelung. Durch Druck auf die Schubladenfront wird eine mechanische Entriegelung betätigt, die die Schublade nach außen bewegt.
- Elektronisches Touch-open. Ein Sensor löst einen motorisierten Öffnungsmechanismus aus.
Was Push-to-open beim Ausmessen verändert
Drei Punkte solltest du prüfen:
- Schließvorgang. Befolge die Anweisungen des Beschlagherstellers zum Einrasten und Schließen des Mechanismus.
- Auslöseempfindlichkeit. Die verschiedenen Systeme reagieren unterschiedlich auf Druck auf die Schubladenfront.
- Innenfreiraum. Beschläge können Platz rund um den Schubladenkasten beanspruchen. Miss deshalb den nutzbaren Innenraum, statt einen Standardabzug anzuwenden.
Push-to-open und eine modulare Anordnung
Miss unabhängig von der Öffnungsart den nutzbaren Schubladeninnenraum und plane die rasterbasierte Anordnung anhand dieser Maße. Modu Drawer-Module werden in den Rasterboden eingeschoben, rasten ein und lassen sich darin verschieben. Es wird nicht behauptet, dass Push-to-open-Beschläge die Lebensdauer der Module verlängern oder die Schließkraft stets in einem vorhersehbaren Umfang verändern.