Der Schubladenkasten ist der tragende Teil der Schublade hinter der Schrankfront – vier Wände, ein Boden und eine Rückwand. Er nimmt den Inhalt auf und bestimmt die Maße, in die jeder Schubladen-Organizer passen muss. Der Kasten ist meist 2–4 cm schmaler als die Schrankfront; die Front ragt über, um den Schrank optisch sauber abzuschließen.
Warum der Kasten zählt und nicht die Front
Aus drei strukturellen Gründen sind allein die Maße des Schubladenkastens für die Passform des Organizers entscheidend:
- Die Schrankfront ragt über. Die Front ist dekorativ; der Kasten ist funktional. Ein auf die Front bemessener Organizer passt nicht in den Kasten.
- Auszüge nehmen dem Kasten mehr Platz als der Front. Weitere Informationen findest du unter Platzbedarf der Auszüge.
- Benachbarte Kästen können sich eine Front teilen. Hinter einer breiten Schrankfront verbergen sich manchmal zwei schmalere Schubladenkästen – ein Kasten pro Front ist die Regel, aber nicht immer der Fall.
Wie die Maße des Kastens heißen
- Innenbreite. Von Wand zu Wand entlang der kurzen Achse des Kastens. Weitere Informationen findest du unter Schubladenbreite.
- Innenlänge. Von vorn nach hinten entlang der langen Achse des Kastens. Weitere Informationen findest du unter Schubladenlänge.
- Innentiefe. Vom Boden bis zur Oberkante. Weitere Informationen findest du unter Schubladentiefe.
So erkennst du die Kastenränder
Öffne die Schublade vollständig. Die Kastenwände sind die Innenflächen, die den Inhalt berühren. Die Schrankfront sitzt vor dem Kasten, oft mit einer kleinen Lücke dazwischen. Die Auszüge befinden sich zwischen den Außenwänden des Kastens und den Innenwänden des Schranks.
Miss immer im Kasten von Wand zu Wand. Der Schubladen-Konfigurator fragt immer nach den Innenmaßen des Kastens.