Schubladenbreite ist das Innenmaß einer Küchenschublade von links nach rechts — von Wand zu Wand, senkrecht zur Achse, auf der die Schublade läuft. Dieses Maß hat den größten Einfluss auf die Wahl des Layouts: Es bestimmt, wie viele Module nebeneinander passen.
Die drei Breitenbereiche
- Schmal (unter 30 cm Innenbreite). Ein Modul in der Breite. Nur Besteck oder ein einzelnes Universalmodul. Sieh dir den Ratgeber für schmale Schubladen an.
- Mittel (30–45 cm). Zwei Module nebeneinander — der flexibelste Bereich. Besteck plus ein Universalmodul oder ein kompakter Messerblock plus Fork & Spoon.
- Breit (über 45 cm). Drei Module nebeneinander oder gestapelte Ebenen in tieferen Schubladen. Sieh dir den Ratgeber für breite Schubladen an.
Die Falle mit der Schrankfront
Der häufigste Messfehler ist, die Schrankfront als Maß zu nehmen. Hinter einer 60 cm breiten Schrankfront verbirgt sich meist eine Innenbreite von 50 bis 56 cm, weil die Schubladenfront über den Schubladenkasten hinausragt und die Führungen 25–35 mm beanspruchen. Miss immer in der Schublade von Wand zu Wand, nicht an der Schrankfront. Unter Einbauspiel der Schubladenführungen erfährst du den konstruktiven Grund dafür.
Was die Breite nicht bestimmt
Die Breite bestimmt die Anzahl der Module nebeneinander, nicht aber deren Länge, Tiefe oder Anordnung. In eine 35 cm breite Schublade passen beispielsweise ein Fork & Spoon-Modul und ein Long Utensil-Modul nebeneinander oder ein einzelnes breiteres Modul über die gesamte Breite — je nachdem, was du organisieren möchtest.
Die Rolle im System
Kombiniere die Schubladenbreite mit der Schubladenlänge und der Schubladentiefe im Schubladen-Konfigurator. Der Konfigurator wählt die richtige Rasterbasis und zeigt dir vor der Bestellung, welche Module hineinpassen.